Wie richte ich die Rufumleitung bei meinem Anbieter ein?

Am Mobiltelefon geben Sie einen kurzen Code ein, gefolgt von der Zielnummer, die Telofy Ihnen zugewiesen hat, und wählen. Beim Festnetz, an der FRITZ!Box oder in einer Telefonanlage stellen Sie die Umleitung im Kundenportal oder in der Oberfläche ein; die Wege je Anbieter stehen unten.

Auf dieser Seite 13
  1. Welche Bedingung passt
  2. Codes für Ihr Mobiltelefon
  3. Festnetz: ein Stern statt zwei
  4. Telekom
  5. Vodafone
  6. O2
  7. FRITZ!Box
  8. iPhone und Android
  9. easybell, sipgate, Placetel und NFON
  10. Weitere Anbieter
  11. Rufumleitung wieder ausschalten
  12. Kosten
  13. Wichtig zu wissen

Diese Einrichtung machen Sie einmalig bei Ihrem eigenen Anbieter, nicht bei Telofy. Wie Sie überhaupt zu einer Zielnummer kommen, steht im Artikel Kann ich meine bestehende Nummer behalten?.

Welche Bedingung passt

Am sichersten ist „Bei Nichtannahme“: Nur Anrufe, die Sie selbst nicht entgegennehmen, landen dann bei Ihrem Mitarbeiter. Wer gar nicht mehr selbst abnehmen will, wählt „Immer“. Ergänzend gibt es „Bei besetzt“ und „Nicht erreichbar“, etwa für Funkloch oder ausgeschaltetes Handy.

Codes für Ihr Mobiltelefon

Geben Sie den Code ein, ersetzen Sie „Zielnummer“ durch die Nummer aus dem Portal und drücken Sie die Anruftaste.

WannEinschaltenAusschalten
Bei Nichtannahme (empfohlen)**61*Zielnummer###61#
Bei Nichtannahme nach 20 Sekunden**61*Zielnummer**20###61#
Bei besetzt**67*Zielnummer###67#
Nicht erreichbar**62*Zielnummer###62#
Immer, alle Anrufe**21*Zielnummer###21#

Die Wartezeit bei Nichtannahme lässt sich in Fünferschritten von 5 bis 30 Sekunden wählen. Die Telekom führt alle Codes auf ihrer Seite Mobilfunk-Steuercodes.

Festnetz: ein Stern statt zwei

Am Festnetztelefon beginnen die Codes mit nur einem Stern, etwa *21*Zielnummer# für alle Anrufe und #21# zum Ausschalten. Welche Codes Ihr Anschluss kennt, hängt von Anbieter und Router ab. Meist bequemer ist das Kundenportal.

Telekom

Festnetz: Im Telefoniecenter wählen Sie Ihre Rufnummer, dann unter „Erreichbarkeit“ den Punkt „Anrufweiterleitung“ und „Weiterleitung hinzufügen“. Für Telofy passt „nach 25 Sekunden“. Das gilt je Rufnummer; mehrere Nummern richten Sie einzeln ein. Für den Speedport selbst nennt die Telekom-Hilfe keinen eigenen Weg, nutzen Sie dafür das Telefoniecenter. Mobilfunk: die Codes oben. Ausführlich: Rufumleitung bei der Telekom.

Vodafone

Kabel: In MeinVodafone unter „Einstellungen“, „Telefoneinstellungen“ und „Weiterleitung“; laut Vodafone gilt dieser Weg außerhalb von Hessen, Baden-Württemberg und NRW. DSL: unter „Meine Produkte“, „Konfiguration Sprache“ und „Rufumleitung / Parallel“. An der Vodafone Station gehen auch die Festnetz-Codes mit einem Stern, etwa *61*Zielnummer#. Mobilfunk: die Codes oben. Ausführlich: Rufumleitung bei Vodafone.

O2

Im Mobilfunk nutzen Sie die Codes oben; O2 nennt für die Wartezeit dieselben Werte von 5 bis 30 Sekunden. Laut O2 lassen sich Anrufweiterleitungen auch in Mein O2 einstellen. Für das O2-Festnetz beschreibt die O2-Hilfe keinen eigenen Weg; fragen Sie dort den Service. Ausführlich: Rufumleitung bei O2.

FRITZ!Box

In der Benutzeroberfläche öffnen Sie „Telefonie“, „Rufbehandlung“, die Registerkarte „Rufumleitung“ und „Neue Rufumleitung“. Wählen Sie „Anrufe an“ mit Ihrer Rufnummer, „an Zielrufnummer“ mit der Telofy-Nummer und als Art „Verzögert“, dann „Übernehmen“. Ausführlich: Rufumleitung in der FRITZ!Box.

iPhone und Android

Am iPhone finden Sie unter „Einstellungen“, „Apps“, „Telefon“ die „Rufweiterleitung“; sie leitet alle Anrufe um. Für „Bei Nichtannahme“ nehmen Sie den Code oben, laut Apple laufen bedingte Weiterleitungen über den Netzbetreiber. Bei Android heißt der Punkt je nach Hersteller „Rufweiterleitung“ oder „Rufumleitung“, in den Einstellungen der Telefon-App. Ausführlich: Rufumleitung am Handy.

easybell, sipgate, Placetel und NFON

In Cloud-Telefonanlagen stellen Sie die Weiterleitung in der Weboberfläche oder App ein. Die Wege je Anbieter stehen im Artikel Wie leite ich bei easybell, sipgate, Placetel, NFON um?.

Weitere Anbieter

  • 1&1: Die Einrichtung geht online im 1&1 Control-Center, ganz ohne Code.
  • congstar: Aktuell keine Online-Einrichtung. Nutzen Sie die Codes oben oder den congstar-Support.
  • Anderer Anbieter: Nutzen Sie die Codes oben, oder fragen Sie Ihren Anbieter nach „Rufumleitung einrichten“.

Rufumleitung wieder ausschalten

Am Handy löscht ##002# alle Umleitungen auf einmal; laut Telekom hängt dieser Sammelcode von Netz und Gerät ab. Einzeln geht es mit ##61#, ##62#, ##67# und ##21#. Wollen Sie die Zielnummer behalten, schalten Sie nur aus, etwa mit #61#, und später mit *61# wieder ein. Ob eine Umleitung aktiv ist, zeigt *#61# oder *#21#.

Im Festnetz, an der FRITZ!Box oder im iPhone schalten Sie dort aus, wo Sie eingerichtet haben; im Telefoniecenter der Telekom heißt der Knopf „Weiterleitung deaktivieren“. Alle Wege gesammelt: Rufumleitung ausschalten.

Kündigen Sie Telofy, schalten Sie die Umleitung vor dem Vertragsende aus und rufen sich danach einmal von einem anderen Telefon an.

Kosten

Umgeleitete Anrufe können bei Ihrem Anbieter etwas kosten. Die Telekom etwa berechnet eine Umleitung auf eine andere Nummer im Mobilfunk wie einen normalen Anruf nach Ihrem Tarif. Was es bei Ihnen kostet, steht in Ihrer Preisliste.

Wichtig zu wissen

Telofy kann die Weiterleitung nicht selbst auslösen. Sie richten sie einmalig bei Ihrem eigenen Anbieter ein. Danach läuft sie automatisch weiter, bis Sie sie selbst wieder ändern.