KI-Reseller werden: vier Partnermodelle und wie Sie das richtige wählen

„Reseller“ steht im Internet für ganz verschiedene Dinge. Bevor Sie sich irgendwo anmelden, lohnt es sich, die vier Modelle auseinanderzuhalten. Sie unterscheiden sich darin, wem der Kunde gehört.

Ein KI-Reseller verkauft die KI-Software eines Herstellers an eigene Kunden weiter. Es gibt vier Modelle: Empfehlung gegen Provision, Weiterverkauf unter der Herstellermarke, Co-Branding mit beiden Namen und White Label unter ausschließlich eigener Marke. Sie unterscheiden sich darin, wer den Vertrag schließt, wer die Rechnung stellt und wessen Namen der Kunde kennt. Telofy bietet Empfehlung und White Label, wählbar je Kunde.

Die vier Modelle

ModellWer schließt den VertragWer stellt die RechnungWelche Marke sieht der KundeIhr Verdienst
Empfehlung (Affiliate, Tippgeber)HerstellerHerstellerHerstellerProvision je Zahlung
Weiterverkauf (klassischer Reseller)SieSieHerstellerDifferenz zwischen Einkauf und Verkauf
Co-BrandingSieSiebeide, etwa „Ihre Marke powered by Hersteller“Differenz
White LabelSieSienur SieDifferenz, dazu eigene Leistungen

Die Begriffe werden nicht einheitlich verwendet. Manche Anbieter nennen ein Logo im Kopf der Anwendung schon White Label. Fragen Sie deshalb immer konkret nach: Wo steht der Name des Herstellers noch? Im Portal, in E-Mails, auf der Rechnung, im Chatfenster, in der Ansage?

Was ein Modell für Ihren Alltag bedeutet

Bei der Empfehlung ist Ihre Arbeit nach dem Abschluss fast vorbei. Der Hersteller betreut, rechnet ab und haftet. Sie bekommen laufend einen Anteil, solange der Kunde zahlt. Dafür gehört der Kunde nicht Ihnen.

Beim Weiterverkauf und beim Co-Branding gehört Ihnen die Rechnung, aber nicht ganz die Beziehung: Der Kunde kennt den Hersteller und kann jederzeit dort direkt kaufen.

Beim White Label ist das Produkt Ihr Produkt. Sie setzen den Preis, stellen die Rechnung, sind erste Anlaufstelle und tragen die Verantwortung für Vertrag und Datenschutz gegenüber Ihrem Kunden. Dafür baut sich ein Kundenstamm unter Ihrem Namen auf.

Fünf Fragen vor der Entscheidung

  1. Wollen Sie Kunden betreuen oder nur empfehlen? Wer keine Zeit für Erstbetreuung hat, wählt die Empfehlung.
  2. Ist Ihre Marke Teil Ihres Geschäfts? Agenturen mit eigenem Leistungspaket profitieren vom White Label, Berater und Netzwerker oft von der Empfehlung.
  3. Wie viele Kunden erwarten Sie? Fixe Gebühren lohnen sich ab mehreren Kunden; die Empfehlung kostet nichts.
  4. Wer baut das Produkt? Bei Plattformen bauen Sie Agenten selbst, bei fertigen Produkten verkaufen Sie nur. Das entscheidet über Ihren Aufwand je Kunde.
  5. Wer trägt den Datenschutz? Unter eigener Marke werden Sie Auftragsverarbeiter Ihres Kunden. Die Einzelheiten stehen unter KI-Software weiterverkaufen: Recht und DSGVO.

Wie Telofy die Modelle umsetzt

Telofy bietet zwei der vier Modelle, und zwar nebeneinander:

  • Vermitteln entspricht der Empfehlung: keine Gebühr, 20 % laufende Provision auf das, was Ihr Kunde zahlt, ab zehn zahlenden Kunden 25 % für alle.
  • Eigene Marke entspricht dem White Label: Portal, Domain, Website-Chat und Rechnung tragen nur Ihren Namen, der E-Mail-Absender nach Nachweis Ihrer Domain. Sie kaufen jeden Tarif 25 % unter Liste ein, setzen Ihren Preis selbst und zahlen 199 € im Monat.

Einen Weiterverkauf unter der Marke Telofy oder Co-Branding gibt es bewusst nicht. Wenn Sie schon die Rechnung stellen, soll auch Ihr Name darauf stehen.

Die Wahl fällt je Kunde. Eine Arztpraxis, die lieber direkt beim Hersteller unterschreibt, vermitteln Sie; einen Handwerksbetrieb, der alles aus einer Hand will, führen Sie unter Ihrer Marke. Ein späterer Wechsel eines Kunden ist zum Ende seiner Laufzeit möglich.

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Was Sie als Reseller verdienen, zeigt KI-Telefonassistent als White Label, was ein wachsender Kundenstamm bringt, KI-Agentur mit wiederkehrendem Umsatz. Konditionen auf der Partnerseite, Anmeldung unter Partner werden.

Quellen

  1. Telofy: Partnerprogramm (abgerufen 04.11.2026)

Häufige Fragen dazu.

Was ist ein KI-Reseller?

Ein KI-Reseller verkauft die KI-Software eines Herstellers an eigene Kunden weiter, entweder unter der Herstellermarke, mit beiden Namen oder als White Label unter ausschließlich eigener Marke. Davon zu unterscheiden ist die reine Empfehlung gegen Provision.

Was ist der Unterschied zwischen Reseller und White Label?

Beim klassischen Weiterverkauf stellt der Reseller die Rechnung, der Kunde nutzt aber ein Produkt mit der Marke des Herstellers. Beim White Label sieht der Kunde nur die Marke des Partners, in Portal, E-Mails und Rechnung.

Kann ich bei Telofy Reseller werden?

Ja, als Partner mit eigener Marke. Sie kaufen jeden Tarif 25 Prozent unter Liste ein, setzen Ihren Preis selbst und zahlen 199 Euro im Monat. Alternativ vermitteln Sie ohne Gebühr gegen 20 bis 25 Prozent laufende Provision.

Welches Partnermodell passt für Einsteiger?

Meist die Empfehlung, weil sie keine Fixkosten hat und keine Kundenbetreuung verlangt. Bei Telofy wählen Sie für neue Kunden später die eigene Marke; bestehende Kunden wechseln frühestens zum Ende ihrer Laufzeit.

Hören Sie ihn, bevor Sie sich entscheiden.

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