Rufumleitung nur wenn besetzt oder nicht erreichbar
Drei Bedingungen, drei Codes: So leiten Sie nur dann um, wenn Ihr Telefon den Anruf nicht annehmen kann.
Für „nur wenn besetzt“ wählen Sie **67*Zielnummer#. Für „wenn ich nicht rangehe“ gilt **61*Zielnummer#, für „wenn das Handy aus ist oder kein Netz hat“ **62*Zielnummer#. Diese drei sogenannten bedingten Umleitungen lassen Ihr Telefon in Ruhe, solange es Anrufe annehmen kann.
Die drei bedingten Umleitungen im Vergleich
| Bedingung | Einschalten | Ausschalten | Greift, wenn … |
|---|---|---|---|
| Besetzt | **67*Zielnummer# | ##67# | Sie gerade telefonieren |
| Keine Antwort | **61*Zielnummer# | ##61# | Sie den Anruf nicht annehmen |
| Nicht erreichbar | **62*Zielnummer# | ##62# | Handy aus, Flugmodus, kein Netz |
Alle drei stammen aus dem GSM-Standard. Vodafone und o2 führen genau diese Codes in ihren Ratgebern auf. Die Zielnummer geben Sie am besten mit +49 statt der ersten Null ein.
Welche Bedingung brauchen Sie wirklich?
Im Alltag eines kleinen Betriebs passieren alle drei Fälle, nur unterschiedlich oft.
Besetzt: Sie sprechen mit einem Kunden, ein zweiter ruft an. Ohne Umleitung hört er das Besetztzeichen und probiert es vielleicht nie wieder. Mit **67* wandert dieser zweite Anruf zur Zielnummer.
Keine Antwort: Sie stehen auf der Leiter, im Behandlungszimmer oder in der Küche. Das Telefon klingelt, Sie erreichen es nicht. Hier wirkt die Klingelzeit, die Sie in der Anleitung Rufumleitung nach 20 Sekunden einstellen.
Nicht erreichbar: Der Akku ist leer, Sie sind im Funkloch oder im Keller. Dann klingelt nichts, und ohne diese Umleitung landet der Anruf in der Mailbox oder im Nichts.
Wer es einfach haben will, schaltet alle drei auf dieselbe Zielnummer. Dann gibt es keine Situation, in der ein Anruf ins Leere läuft, und Sie brauchen den Dauer-Code **21* nur noch für Urlaub und Feiertage.
So richten Sie alle drei ein
- Öffnen Sie die Wähltastatur Ihres Handys.
- Tippen Sie
**67*+4952112345678#und drücken Sie Anrufen. Warten Sie die Bestätigung des Netzes ab. - Wiederholen Sie das mit
**61*+4952112345678#. - Wiederholen Sie das mit
**62*+4952112345678#. - Prüfen Sie jeden Zustand mit der Abfrage
*#67#,*#61#und*#62#. Das Handy zeigt, ob die Umleitung aktiv ist und wohin sie führt. - Machen Sie je einen Testanruf: Während eines Gesprächs mit einem zweiten Telefon anrufen (besetzt), Anruf klingeln lassen (keine Antwort), Flugmodus einschalten und anrufen (nicht erreichbar).
Tauschen Sie die Beispielnummer gegen Ihre echte Zielnummer aus. Ein einziger Zahlendreher genügt, und der Anruf läuft ins Leere.
Unterschiede bei Festnetz und Fritzbox
Bei Festnetzanschlüssen heißen die Bedingungen in der Verwaltungsoberfläche meist „bei besetzt“, „nach x Sekunden“ und „sofort“. Telekom listet im Telefoniecenter diese drei Auswahlfelder auf. In der Fritzbox legen Sie bei einer neuen Rufumleitung fest, welche Anrufe umgeleitet werden und wohin. Eine eigene Option „nur wenn besetzt“ finden Sie dort je nach Modell und Firmware, die AVM-Hilfe zu Ihrem Gerät zeigt, welche. Mehr dazu bei Rufumleitung in der Fritzbox.
Wenn das Besetztzeichen trotzdem kommt
Hat Ihr Anschluss „Anklopfen“ aktiviert, bekommt der zweite Anrufer kein Besetztzeichen, sondern es klingelt bei Ihnen weiter, und die Umleitung greift nicht sofort. Je nach Anbieter lässt sich Anklopfen ausschalten, das steht in den Telefoneinstellungen des Gerätes. Hat der Anbieter eine Mailbox aktiv, kann auch sie den Anruf an sich ziehen, siehe Rufumleitung funktioniert nicht.
Umleiten auf Telofy statt auf das Handy
Das Ziel „besetzt oder nicht erreichbar“ ist genau die Lücke, die Betriebe Aufträge kostet: Der Anruf kommt, niemand ist da, der Anrufer sucht den nächsten Betrieb. Wenn Sie diese drei Bedingungen auf Telofy umleiten, nimmt Ihr KI-Empfang jeden dieser Anrufe an, fragt das Anliegen ab und legt Termine oder Rückrufwünsche als Vorgang für Sie ab. Telofy schreibt dabei nicht in Ihre Praxis- oder Branchensoftware, Termine laufen über cal.com oder als Vormerkung im Portal. Was ein Anruf kostet, hängt vom Tarif ab: Starter kostet 89 Euro im Monat, 79 Euro bei jährlicher Zahlung. Ausprobieren: Website auf telofy.de eintragen, danach ruft Ihr eigener KI-Empfang an. Alle Codes im Werkzeug: Rufumleitung einrichten.
Quellen
- Vodafone: Rufumleitung bei Android einrichten (abgerufen Abruf 04.10.2026)
- o2 Ratgeber: Rufumleitung bei Android (abgerufen Abruf 04.10.2026)
- AVM FRITZ!Box Hilfe: Neue Rufumleitung (abgerufen Abruf 04.10.2026)
Häufige Fragen dazu.
Welcher Code leitet nur um, wenn ich telefoniere?
`**67*Zielnummer#` leitet nur um, solange Ihre Leitung besetzt ist. Ausschalten mit `##67#`, Abfragen mit `*#67#`.
Was ist der Unterschied zwischen besetzt und nicht erreichbar?
Besetzt heißt: Sie sind in einem Gespräch. Nicht erreichbar heißt: Das Handy ist ausgeschaltet, im Flugmodus oder ohne Netz. Beides haben eigene Codes, `67` und `62`.
Kann ich alle Bedingungen auf dieselbe Nummer umleiten?
Ja. Sie schalten `**67*`, `**61*` und `**62*` jeweils mit derselben Zielnummer ein. Zusammen decken sie jeden Fall ab, in dem Sie einen Anruf nicht annehmen können.
Löscht ##002# auch diese Umleitungen?
Ja. `##002#` schaltet nach den Angaben von Vodafone und o2 alle Umleitungen aus. Mit `##004#` löschen Sie nur die bedingten.
Funktioniert das auch am Festnetz?
Ja, aber nicht per Tastencode für jeden Anbieter gleich. Telekom, Vodafone und die Fritzbox bieten die Auswahl in ihrer Oberfläche, die Anleitungen dazu stehen in den verlinkten Ratgebern.
Hören Sie ihn, bevor Sie sich entscheiden.
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