Was kostet ein KI-Telefonassistent?
Pauschale plus Inklusivminuten ist der Standard. Bei Telofy ab 79 Euro im Monat, ohne Einrichtungsgebühr und ohne Mindestlaufzeit.
Was zahlen kleine Betriebe im Monat?
Im deutschen Markt zahlen kleine Betriebe meist eine monatliche Pauschale mit einer festen Zahl Gesprächsminuten darin. Ein deutscher Anbieter nennt auf seiner Preisseite, Stand Abruf September 2026, Pakete von 69 Euro im Monat mit 750 Freiminuten bis 359 Euro im Monat mit 4.000 Freiminuten. Telofy rechnet nach demselben Muster: 89 Euro im Monat für 800 Gesprächsminuten im Tarif Starter, 79 Euro bei jährlicher Zahlung.
Den Preis je Minute auszurechnen liegt nahe und führt in die Irre. Er sagt nichts darüber, ob überhaupt jemand rangeht, während Sie auf der Baustelle stehen, ob der Anrufer einen Termin bekommt oder eine Nachricht hinterlässt, und ob am nächsten Morgen ein fertiger Vorgang im Portal liegt. Zwei Angebote mit demselben Minutenpreis unterscheiden sich genau darin.
Welche Preismodelle gibt es?
Drei Abrechnungsarten sind verbreitet, jede mit eigenen Folgen für Ihre Rechnung.
Preis je Minute: vor allem international üblich. Ein internationaler Anbieter nennt auf seiner Preisseite, Stand Abruf September 2026, Minutenpreise von 0,11 bis 0,14 US-Dollar, gestaffelt nach Volumen, und ab einer bestimmten Stufe zusätzlich eine Plattform-Grundgebühr von 299 bis 499 US-Dollar im Monat. Sie zahlen, was Sie verbrauchen. Dafür wird die Rechnung schwer vorhersagbar, sobald ein Monat viele Anrufe bringt.
Preis je Anruf: bei menschlichen Telefonsekretariaten üblich, oft ein bis zwei Euro je angenommenem Anruf. Bei KI-Telefonassistenten ist das Modell selten, weil die Gesprächsdauer stärker schwankt als bei kurzen, standardisierten Anrufen.
Pauschale mit Inklusivminuten: der deutsche Standard. Feste Grundgebühr, feste Minutenzahl darin, danach ein fester Preis je zusätzlicher Minute. Die Kosten bleiben kalkulierbar, solange Sie im Kontingent bleiben. Bei stark schwankendem Aufkommen zahlen Sie in ruhigen Monaten für Minuten, die liegen bleiben, und wechseln in starken Monaten in den nächsthöheren Tarif.
Für die meisten kleinen Betriebe mit gleichmäßigem Aufkommen bringt die Pauschale die wenigsten Überraschungen am Monatsende. Sie kennen die Grundkosten im Voraus und sehen im laufenden Monat, wie nah Sie am Kontingent sind.
Was kommt zum Grundpreis dazu?
Überminuten: Ist das Kontingent aufgebraucht, kostet jede weitere Minute extra. Bei Telofy 15 Cent, in jedem Tarif gleich.
Eigene Rufnummer: Nicht jeder Tarif enthält eine. Im verwandten Markt der menschlichen Telefonsekretariate verlangt ein Anbieter für eine zusätzliche Rufnummer 9,90 Euro im Monat, Stand 28. März 2024, ein Anhaltspunkt für die Größenordnung solcher Nebenkosten. Bei Telofy sind je nach Tarif eine, drei oder zehn Rufnummern enthalten.
Einrichtung: Manche Anbieter verlangen eine einmalige Gebühr. Ein geprüfter deutscher Anbieter verlangt laut seiner Preisseite, Stand Abruf September 2026, nichts. Bei Telofy fällt ebenfalls keine Einrichtungsgebühr an.
Mindestlaufzeit: Ein geprüfter Anbieter bietet wahlweise einen Monat oder 24 Monate an, Stand Abruf September 2026, üblicherweise mit günstigerem Grundpreis bei der langen Variante. Telofy ist monatlich kündbar, auch im ersten Monat.
Weitere Mitarbeiter und Standorte: Wächst das Team oder kommt ein zweiter Standort dazu, verlangen manche Anbieter Aufpreise je Platz. Bei Telofy hängen Mitarbeiter-Plätze und Rufnummern am gebuchten Tarif, und der Wechsel nach oben ist jederzeit möglich.
Wie viele Minuten braucht mein Betrieb?
Eine verlässliche, aktuelle Kennzahl zur durchschnittlichen Gesprächsdauer kleiner Betriebe in Deutschland ließ sich für diese Seite nicht auffinden. Statt einer geschätzten Zahl deshalb ein Rechenweg mit Ihren eigenen Werten:
Anrufe pro Tag mal Minuten je Gespräch mal Arbeitstage im Monat ergibt den Minutenbedarf.
Ein Beispiel zur Veranschaulichung, ohne Anspruch auf einen echten Durchschnittswert: 15 Anrufe am Tag, im Schnitt 1,5 Minuten je Gespräch, 22 Arbeitstage ergeben rund 495 Minuten im Monat. Zählen Sie Ihre Anrufe eine Woche lang mit oder schauen Sie in Ihre Telefonrechnung, dann steht eine realistische Zahl für Ihren Betrieb. Im Portal sehen Sie den Verbrauch danach laufend und wechseln den Tarif, sobald das Kontingent zu knapp oder zu großzügig sitzt.
Woran erkenne ich versteckte Kosten?
| Prüfpunkt | Worauf Sie achten sollten |
|---|---|
| Einrichtungsgebühr | Fällt beim Vertragsschluss ein Einmalbetrag an |
| Mindestlaufzeit | Ein Monat oder mehrere Jahre, und was eine vorzeitige Kündigung kostet |
| Minutenpreis nach Kontingent | Wie teuer eine Minute über dem Freikontingent wird |
| Aufpreise für Funktionen | Ob Kalenderanbindung, Weiterleitung oder Benachrichtigungen extra kosten |
| Preis je Rufnummer | Ob eine Nummer im Tarif enthalten ist oder gesondert berechnet wird |
| Kündigungsfrist | Wie lange vor Vertragsende Sie kündigen müssen |
Eine Faustregel hilft: Je länger die Mindestlaufzeit und je niedriger der beworbene Einstiegspreis, desto genauer lohnt der Blick ins Kleingedruckte. Ein niedriger Grundpreis mit langer Bindung wird über die Laufzeit teurer als ein etwas höherer Preis ohne Bindung. Fragen Sie gezielt nach der Gesamtsumme über die Mindestlaufzeit, nicht nur nach dem Monatsbetrag.
Was bekomme ich bei Telofy für den Preis?
Starter: 89 Euro im Monat, 79 Euro bei jährlicher Zahlung, 800 Gesprächsminuten, ein Mitarbeiter-Platz, eine Rufnummer.
Pro: 279 Euro im Monat, 239 Euro bei jährlicher Zahlung, 2.600 Minuten, bis zu drei Mitarbeiter und drei Rufnummern, dazu mehrere Standorte und Rollen im Team.
Business: 469 Euro im Monat, 399 Euro bei jährlicher Zahlung, 4.400 Minuten, bis zu zehn Mitarbeiter und zehn Rufnummern, dazu ausgehende Anrufe, SIP-Trunk und eine technische Schnittstelle in Ihr eigenes System. Für größere Betriebe gibt es Enterprise mit Kontingenten nach Bedarf und einem festen Ansprechpartner, der Preis wird dort besprochen. Eine Minute über dem Kontingent kostet überall 15 Cent. Eine Zahlungsart hinterlegen Sie erst, wenn Sie eine Rufnummer einrichten.
Dafür bekommen Sie mehr als jemanden, der abhebt. Der Termin steht über cal.com im Kalender, sobald aufgelegt wird, automatisch gebucht oder als Vormerkung, die Sie mit einem Klick bestätigen; verfällt sie, ruft Ihr Mitarbeiter den Anrufer zurück. In der Gastronomie kommt die Bestellung als Bon aus dem Drucker, bis zu drei Drucker je Betrieb in allen Tarifen, und quittiert sie niemand, meldet er sich auf dem Handy. Dringende Anliegen stellt er an eine von Ihnen genannte Nummer durch, sobald ein hinterlegtes Stichwort fällt. Preise aus Ihrer eigenen, per Foto importierten Preisliste nennt er ab dem Tarif Pro, den automatischen Rückruf bei verpasstem Anruf gibt es ab Business. Jedes Gespräch liegt als Vorgang mit Rückrufnummer im Portal, die Meldung kommt in Sekunden per Telegram oder E-Mail.
Was Sie jetzt tun
Rechnen lässt sich viel, hören ist schneller: Der Testanruf läuft direkt im Browser, ohne Anmeldung und ohne Zahlungsdaten. Danach vergleichen Sie die drei Tarife mit Ihrem eigenen Minutenbedarf auf der Preisseite. Keine Einrichtungsgebühr, keine Mindestlaufzeit, monatlich kündbar, und der Ton der Gespräche wird nicht gespeichert.
Quellen
- Preisseite eines deutschen Anbieters für KI-Telefonassistenten (Anbieterquelle) (abgerufen Abruf 03.09.2026)
- Preisseite eines internationalen Anbieters für KI-Telefonassistenten (Anbieterquelle) (abgerufen Abruf 03.09.2026)
- Preisseite eines Anbieters aus dem verwandten Markt der menschlichen Telefonsekretariate (Anbieterquelle) (abgerufen 28.03.2024)
Häufige Fragen dazu.
Ist eine Abrechnung je Minute oder je Anruf günstiger?
Das hängt an Ihrem Anrufaufkommen. Bei wenigen, aber langen Gesprächen kann ein Minutenpreis günstiger sein, bei vielen kurzen Anrufen die Pauschale mit Inklusivminuten. Im deutschen Markt ist die Pauschale der Standard, weil sie die monatlichen Kosten am besten kalkulierbar hält.
Was kostet eine Überminute?
Ist das monatliche Kontingent aufgebraucht, wird jede weitere Gesprächsminute zusätzlich berechnet. Bei Telofy sind das 15 Cent je Minute, in jedem Tarif gleich. Je nach Anbieter fällt dieser Preis unterschiedlich aus, ein Blick darauf lohnt sich vor Vertragsschluss.
Gibt es bei KI-Telefonassistenten versteckte Kosten?
Häufige Nebenposten sind eine Einrichtungsgebühr, eine lange Mindestlaufzeit, ein hoher Minutenpreis über dem Kontingent, ein Aufpreis für eine eigene Rufnummer oder Zusatzkosten für Funktionen wie die Kalenderanbindung. Bei Telofy entfallen Einrichtungsgebühr und Mindestlaufzeit, die Überminute kostet 15 Cent.
Brauche ich für einen KI-Telefonassistenten eine neue Rufnummer?
Die meisten Betriebe behalten ihre Nummer und leiten sie einmalig an den digitalen Mitarbeiter um, das dauert wenige Minuten. Bei Telofy sind je nach Tarif eine, drei oder zehn Rufnummern enthalten, falls Sie zusätzlich eine neue deutsche Nummer wollen.
Kann ich klein anfangen und später wechseln?
Ja. Sie starten mit einem kleineren Kontingent und sehen im Portal laufend, wie viel davon verbraucht ist. Zeigt sich Bedarf an mehr Minuten, Mitarbeiter-Plätzen oder Rufnummern, wechseln Sie jederzeit in den größeren Tarif, bei Telofy ohne Mindestlaufzeit.
Hören Sie ihn, bevor Sie sich entscheiden.
Ein Klick, kein Formular, keine Anmeldung.