Telefonbestellung automatisch annehmen: Der Bon kommt aus dem Küchendrucker
Wie Bestellungen heute in die Küche kommen, was Plattformen kosten und wie ein KI-Empfang die Bestellung am Telefon aufnimmt und als Bon ausdruckt.
Ja, das geht: Telofy nimmt die telefonische Bestellung vollständig auf, mit Gerichten, Menge, Sonderwünschen, Abholung oder Lieferung, Adresse, Zahlweise und Abholzeit. Danach druckt Ihr Bondrucker den Bon aus. Die Küche quittiert ihn, bleibt er liegen, meldet sich Telofy aufs Handy. Der Anruf kostet keine Provision, der Tarif ab 89 Euro im Monat.
So kommen Bestellungen heute in die Küche
Ein Betrieb mit Abhol- oder Lieferservice nimmt Bestellungen meist über vier Wege entgegen, oft über mehrere zugleich.
Telefon. Der klassische Weg und bei Stammgästen weiterhin der beliebteste. Er kostet keine Provision, bindet aber jemanden an den Hörer, und das ausgerechnet in der Zeit, in der alle anderen beschäftigt sind.
Lieferplattformen. Lieferando, Uber Eats und Wolt bringen Reichweite und neue Gäste, nehmen dafür aber einen Anteil jeder Bestellung. Nach den Angaben, die wir am 06.10.2026 abgerufen haben, verlangt Lieferando 14 Prozent, wenn das Restaurant selbst ausliefert, und 30 Prozent inklusive Lieferung durch Plattform-Fahrer. Uber Eats nennt 15 und 30 Prozent, Wolt 25 bis 30 Prozent für Vermittlung samt Kurierleistung. Lieferando und Wolt veröffentlichen keine feste Preisliste und behalten sich abweichende Konditionen je Partner vor, die Sätze sind deshalb Richtwerte. Die DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin sagte Ende 2020 zu den 30 Prozent: „Da kann der Gastronom nicht existieren.“ Derselbe Verband rät Betrieben mit guter Lage und Stammkundschaft, den Abholservice selbst anzubieten.
Eigener Webshop oder Bestellsystem. Der Gast bestellt auf Ihrer Seite, die Bestellung kommt am Bildschirm oder Drucker an. Das ist provisionsfrei oder günstig, setzt aber voraus, dass der Gast Ihre Seite kennt und nutzt.
WhatsApp und Nachrichten. Für viele Betriebe ein gewachsener Nebenkanal. Er funktioniert, solange jemand mitliest, und liefert selten alle Angaben vollständig.
| Weg | Kosten je Bestellung | Wem gehört der Kunde | Aufwand im Betrieb |
|---|---|---|---|
| Telefon, selbst angenommen | keine Provision | Ihnen | hoch zur Stoßzeit, jemand muss abheben |
| Plattform mit eigener Lieferung | 14 bis 15 Prozent des Bestellwerts | überwiegend der Plattform | mittel, Tablet und Pflege |
| Plattform mit Plattform-Fahrer | rund 30 Prozent des Bestellwerts | überwiegend der Plattform | gering, aber hohe Kosten |
| Eigener Webshop | gering, je nach System | Ihnen | Einrichtung und Pflege |
| Telefon mit Telofy | pauschal ab 89 Euro im Monat | Ihnen | gering, der Bon kommt von allein |
Die Plattformen halten die Kundendaten in der Regel selbst. Wer dort bestellt, ist zunächst Gast der Plattform und erst danach Ihrer.
Rechenbeispiel: 400 Bestellungen im Monat
Nehmen wir einen Betrieb mit 400 Bestellungen im Monat und einem durchschnittlichen Warenkorb von 25 Euro. Das sind 10.000 Euro Bestellwert. Alle Beträge netto, die Annahmen sind Beispiele, keine Prognose.
| Weg | Rechnung | Kosten im Monat |
|---|---|---|
| Plattform, eigene Lieferung (14 %) | 10.000 € × 14 % | 1.400 € |
| Plattform, Plattform-Fahrer (30 %) | 10.000 € × 30 % | 3.000 € |
| Telefon mit Telofy, Starter | 400 × 2 Min. = 800 Min., im Tarif enthalten | 89 € (79 € bei Jahreszahlung) |
Für die Telefonbestellung rechnen wir mit rund zwei Minuten je Anruf. Der Tarif Starter bringt 800 Gesprächsminuten mit, genau das Volumen dieses Beispiels. Kommen weitere Anrufe dazu, etwa Reservierungen oder Fragen zu den Öffnungszeiten, kostet jede zusätzliche Minute 15 Cent, oder Sie wählen Pro für 279 Euro mit 2.600 Minuten oder Business für 469 Euro mit 4.400 Minuten. Der Starter ist monatlich kündbar, bei jährlicher Zahlung kostet er 79 Euro.
Was die Rechnung nicht sagt: Eine Plattformbestellung ist nicht automatisch eine Bestellung, die Sie am Telefon bekämen. Plattformen bringen Gäste, die Sie sonst nicht erreichen. Das Telefon ist der Kanal Ihrer Stammgäste, und genau dort sparen Sie die Provision. Ob sich Gäste verlagern lassen, hängt von Ihrem Haus ab. Einen Umsatz sagen wir Ihnen nicht zu, nur den Preis des Kanals.
Was am Telefon im Service schiefgeht
Die Lage kennt jeder, der am Freitagabend im Betrieb steht. Das Telefon klingelt während der Küchenspitze, der Service ist am Tisch, und wer abhebt, schreibt auf, was er versteht. Typisch sind:
- Besetzt oder niemand da. Der Anruf geht zum Wettbewerber in der nächsten Zeile.
- Mitschreiben im Stress. Namen, Hausnummern und Sonderwünsche werden verhört oder verkürzt.
- Falsche oder unvollständige Adresse. Der Fahrer steht vor dem falschen Haus, die Pizza kommt kalt an.
- Der Zettel geht verloren. Er landet neben der Kasse, unter einem Teller oder gar nicht in der Küche.
Der DEHOGA Bayern schreibt zu einem Reservierungssystem für Restaurants, Telefonate während des Service kosteten wertvolle Minuten, und handschriftliche Bücher führten zu Doppelbuchungen (abgerufen im September 2026). Zahlen zu Hörfehlern bei Bestellungen haben wir nicht gefunden, deshalb nennen wir keine.
So läuft eine Bestellung mit Telofy
- Der Gast ruft an. Ihre Nummer bleibt Ihre Nummer, Sie leiten bei besetzt oder außerhalb der Öffnungszeiten auf Telofy um, oder dauerhaft. Wie das mit der eigenen Nummer geht, steht unter Eigene Nummer behalten.
- Telofy meldet sich als KI. Der Anrufer erfährt gleich zu Beginn, dass er mit einem digitalen Mitarbeiter spricht. Warum das wichtig ist, erklärt KI am Telefon und DSGVO.
- Telofy fragt die Bestellung vollständig ab: Gerichte und Menge, Sonderwünsche wie „ohne Zwiebeln“, Abholung oder Lieferung, die Adresse, die Zahlweise und die gewünschte Abholzeit. Welche Angaben Pflicht sind, legen Sie selbst fest.
- Telofy liest die Bestellung zurück. Der Gast bestätigt oder korrigiert, bevor etwas gedruckt wird.
- Der Bon läuft aus dem Küchendrucker. Er enthält die Bestellung im Wortlaut samt Sonderwünschen. Angeschlossen werden Star-Drucker, bis zu drei je Betrieb, etwa für Küche, Theke und Bar. Das ist in allen Tarifen enthalten.
- Die Küche quittiert. Mit der Quittung ist der Bon als gesehen markiert.
- Bleibt er unquittiert, meldet sich Telofy nach der von Ihnen eingestellten Zeit auf dem Handy der zuständigen Person, bevor die Abholzeit näher rückt.
- Der Vorgang liegt im Portal, mit Zusammenfassung, Rückrufnummer und Zeitpunkt. Am Abend sehen Sie alle telefonisch aufgenommenen Bestellungen des Tages.
Preise nennt Telofy aus Ihrer Speisekarte. Sie fotografieren die Karte oder laden sie als PDF hoch, daraus entsteht der Katalog. Er ist ab dem Tarif Pro enthalten. Im Starter beantwortet Telofy Preisfragen aus den Fragen und Antworten, die Sie hinterlegen. Reservierungen laufen als Termin über cal.com. Mehr dazu unter Bestellungen und Reservierungen annehmen.
Auch in der Spitze: Wenn die Leitung besetzt ist, nimmt Telofy den Anruf an, statt dass der Gast das Besetztzeichen hört. Wie sich das in Stoßzeiten auswirkt, zeigt Feiertage und Stoßzeiten, und warum Ihr Team dabei am Tisch bleibt, steht unter Während Sie arbeiten.
Was Telofy nicht tut
Damit Sie wissen, woran Sie sind:
- Keine Zahlung am Telefon. Bezahlt wird wie bei Ihnen üblich, an der Tür oder bei Abholung. Telofy notiert nur die gewünschte Zahlweise.
- Keine Live-Auskunft zur Verfügbarkeit. Ob ein Gericht gerade ausgegangen ist, weiß Telofy nicht, es sei denn, Sie hinterlegen es in den Fragen und Antworten. Zusagen macht Telofy dazu nicht.
- Keine verbindliche Allergenberatung. Sind Allergene zu einem Gericht hinterlegt, nennt Telofy sie, alles darüber hinaus geht als Rückfrage mit Rückrufnummer an Ihren Betrieb.
- Keine Kassenanbindung. Der Bon kommt aus Ihrem eigenen Bondrucker. In ein Kassensystem schreibt Telofy nichts hinein, die Bestellung tippt also, wer sie dort braucht, selbst nach.
Wer diese Grenzen kennt, kann sie in der Küche einplanen. Der Bon ersetzt den Zettel und das Mitschreiben, nicht die Entscheidung der Küche.
Für wen sich das lohnt
- Pizzeria und Lieferdienst: viele kurze Bestellungen, feste Abläufe, Spitzen am Abend. Mehr auf KI-Telefon für Restaurant und Lieferdienst.
- Restaurant: Bestellung zum Mitnehmen und Reservierung am selben Telefon, ohne dass der Service den Tisch verlässt.
- Imbiss: schnelle Abholbestellungen zur Mittagszeit, wenn die Hände in der Küche gebraucht werden.
- Bäckerei: Vorbestellungen für Brötchen, Torten oder Platten, die am nächsten Morgen bereitstehen.
- Metzgerei und Partyservice: Platten und Menüs mit Datum, Personenzahl und Wünschen. Siehe KI-Telefon für Catering und Partyservice.
- Catering: Anfragen mit Rückrufnummer, die Sie in Ruhe kalkulieren.
Hören Sie es mit Ihrem eigenen Betrieb
Tragen Sie Ihre Website auf telofy.de ein. Kurz darauf ruft Ihr eigener KI-Empfang Sie an. Bei Gastronomie läuft die Vorführung als Bestellung, Sie hören also genau den Ablauf, den Ihre Gäste erleben würden. Alle Tarife und Leistungen finden Sie unter Preise. Eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an, die Preise verstehen sich netto.
Quellen
- SumUp: Provisionsgebühren von Lieferando, Uber Eats und Wolt (Seite vom 20.10.2024) (abgerufen 2026-10-06)
- tageskarte.io: DEHOGA kritisiert Provisionshöhen bei Lieferdiensten (28.12.2020) (abgerufen 2026-10-06)
Häufige Fragen dazu.
Welcher Drucker funktioniert?
Angeschlossen werden Star-Drucker, bis zu drei je Betrieb, zum Beispiel für Küche, Theke und Bar. Die Druckerfunktion ist in allen Tarifen enthalten. Der Drucker gehört Ihnen und steht in Ihrem Betrieb.
Was passiert, wenn die Küche den Bon übersieht?
Die Küche quittiert den Bon. Bleibt die Quittung aus, meldet sich Telofy nach der von Ihnen eingestellten Zeit aufs Handy der zuständigen Person, bevor die Abholzeit näher rückt.
Versteht die KI Sonderwünsche und Dialekt?
Telofy fragt Sonderwünsche gezielt nach, notiert sie im Wortlaut und liest die Bestellung dem Gast zur Bestätigung zurück. So fällt ein Missverständnis auf, bevor der Bon gedruckt wird. Fehler ausschließen kann niemand, auch kein Mensch am Telefon.
Kann ich Lieferando damit ersetzen?
Nicht automatisch. Plattformen bringen Gäste, die Sie sonst nicht erreichen. Telefonbestellungen über Telofy ersetzen die Provision dort, wo Ihre Stammgäste ohnehin anrufen. Beides lässt sich nebeneinander nutzen.
Was kostet das im Monat?
Der Tarif Starter kostet 89 Euro im Monat netto, monatlich kündbar, bei jährlicher Zahlung 79 Euro, mit 800 Gesprächsminuten. Pro kostet 279 Euro mit 2.600 Minuten, Business 469 Euro mit 4.400 Minuten. Jede weitere Minute kostet 15 Cent. Eine Provision je Bestellung gibt es nicht.
Kann Telofy mit der Kasse reden?
Nein, eine Kassenanbindung gibt es nicht. Der Bon kommt aus dem Bondrucker, die Bestellung steht zusätzlich im Portal. Das Kassensystem bleibt unberührt.
Hören Sie ihn, bevor Sie sich entscheiden.
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