KI-Agentur gründen: mit Telefon-KI als erstem Produkt

Was Sie vor dem Start entscheiden sollten, wie Sie lokale Betriebe als Kunden gewinnen und warum ein Telefonassistent dafür ein guter erster Auftrag ist.

Eine KI-Agentur gründen Sie in drei Schritten: eine Zielbranche wählen, ein einziges klares Produkt anbieten und es an lokale Betriebe verkaufen. Als erstes Produkt eignet sich ein KI-Telefonassistent, weil der Nutzen sofort hörbar ist und Sie dafür keine eigene Technik bauen müssen. Ein Einkommen ist damit nicht garantiert, es hängt von Ihrem Vertrieb ab.

Zahlen zum Einstieg

  • Laut KfW-Mittelstandspanel (Februar 2026) nutzen 20 % der Mittelständler KI, rund 780.000 Unternehmen; 2016 bis 2018 waren es 4 %.
  • Laut Bitkom (September 2026, Unternehmen ab 20 Beschäftigten) setzen 57 % KI ein, 2025 waren es 36 %.
  • Laut Eurostat (2024) gibt es in zwölf telefonintensiven Branchen rund 1,01 Mio. Betriebe mit 0 bis 9 Beschäftigten.

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Schritt 1: Positionieren Sie sich eng

Die häufigste Gründungsfalle ist ein Angebot wie „Wir machen KI für Unternehmen“. Das versteht kein Betrieb, und niemand sucht danach. Engere Angebote lassen sich leichter erklären und weiterempfehlen: „Wir sorgen dafür, dass bei Zahnarztpraxen kein Anruf mehr verloren geht“ ist ein Satz, den ein Praxisinhaber beim Mittagessen weitererzählt.

Wählen Sie deshalb zuerst die Zielbranche, dann das Produkt. Gute Kriterien:

  • Sie kennen die Branche oder haben Zugang: ehemaliger Arbeitgeber, Familie, Netzwerk, Verein.
  • Das Telefon ist Umsatz. Praxen, Handwerk, Friseure, Werkstätten, Restaurants: Wer nicht rangeht, verliert Aufträge.
  • Viele ähnliche Betriebe. Was bei einem Betrieb funktioniert, funktioniert beim nächsten. So sinkt Ihr Aufwand pro Kunde.
  • Entscheider sind erreichbar. Inhaber kleiner Betriebe entscheiden allein und schnell, Konzerne nicht.

Telofy ist für viele Berufe vorbereitet. Welche das sind, sehen Sie auf den Branchenseiten.

Schritt 2: Ein erstes Produkt, das ohne Erklärung funktioniert

Als Gründer haben Sie keine Zeit für ein halbes Jahr Produktentwicklung. Ihr erstes Angebot sollte drei Dinge erfüllen: Es löst ein Problem, das der Kunde schon kennt. Es zeigt Wirkung in Tagen, nicht in Quartalen. Und Sie können es verkaufen, bevor Sie es selbst gebaut haben.

Ein Telefonassistent erfüllt das. Verpasste Anrufe kennt jeder Betrieb. Die Wirkung ist hörbar: Der Kunde ruft seine eigene Nummer an und hört, wie der Anruf angenommen wird. Die Vorführung braucht kein Folienset: Ihr Interessent trägt die Website seines Betriebs auf telofy.de ein, kurz darauf ruft ihn sein eigener KI-Empfang an. Das ist ein stärkeres Verkaufsargument als jede Präsentation.

Ob Sie die Technik selbst bauen oder eine fertige Plattform nutzen, ist eine Grundsatzentscheidung. Wer sie selbst baut, investiert Wochen und trägt Betrieb und Fehlersuche allein. Die Abwägung finden Sie in KI-Voice-Agents verkaufen, ohne sie selbst zu bauen und in KI-Telefonassistent selber bauen.

Schritt 3: Vertrieb an lokale Betriebe

Kleine Betriebe kaufen von Menschen, die sie kennen oder die sie sehen. Was in der Praxis funktioniert:

  1. Der Testanruf als Einstieg. Statt „Haben Sie Interesse an KI?“ fragen Sie: „Darf ich Sie in zehn Minuten mit Ihrem eigenen KI-Empfang anrufen lassen?“ Das ist konkret und kostet den Betrieb nichts.
  2. Persönliche Empfehlung. Ein zufriedener Zahnarzt kennt andere Zahnärzte. Bitten Sie nach dem ersten Erfolg um zwei Namen.
  3. Netzwerke der Branche. Innungen, Kammern, Praxisnetze und Einkaufsgemeinschaften bündeln viele Betriebe an einem Ort.
  4. Lokale Sichtbarkeit. Eine Seite für „Telefonassistent für Handwerker in Ihrer Stadt“ erreicht Betriebe, die gerade suchen.

Messen Sie früh: Wie viele Gespräche brauchen Sie für einen Kunden? Wie lange dauert es von der Vorführung bis zur Zusage? Erst mit diesen Zahlen wissen Sie, ob Ihr Modell trägt.

Schritt 4: Preise festlegen

Kleine Betriebe vergleichen mit dem, was eine Teilzeit-Empfangskraft kostet, nicht mit Software-Abos. Orientieren Sie sich am Nutzen: Wie viele Anrufe gehen sonst verloren, was ist ein Auftrag wert?

Zur Kalkulation: Die Listenpreise von Telofy sind 89 € (Starter), 279 € (Pro) und 469 € (Business) im Monat bei monatlicher Zahlung. Was davon bei Ihnen bleibt, hängt vom Weg ab:

WegWas Sie bekommenBeispiel Pro-Kunde (Liste 279 €)
Vermitteln20 % laufende Provision, ab zehn zahlenden Kunden 25 % für alle55,80 € im Monat
Eigene MarkeEinkauf 25 % unter Liste, 199 € im Monat, eigener PreisEinkauf 209,25 €; Marge ergibt sich aus Ihrem Preis

Das sind Rechenbeispiele mit Listenpreisen, keine Prognose. Ob Sie Kunden gewinnen und halten, entscheiden Sie. Eine Einrichtungsgebühr, die ganz bei Ihnen bleibt, dürfen Sie zusätzlich berechnen. Mit Ihren eigenen Zahlen rechnen Sie im Partner-Rechner. Einen ausführlichen Reseller-Leitfaden mit Beispielen für fünf, zehn und zwanzig Kunden finden Sie in KI-Telefonassistent als White Label weiterverkaufen.

Schritt 5: Recht und Formales

Dieser Abschnitt ersetzt keine Beratung, nennt aber die Punkte, die Sie nicht vergessen sollten:

  • Gewerbeanmeldung. Wer selbstständig Leistungen verkauft, meldet in der Regel ein Gewerbe beim zuständigen Gewerbeamt an. Freiberufler im Sinne des Steuerrechts sind bei reiner Software-Vermittlung eher die Ausnahme. Klären Sie die Einordnung mit Ihrem Steuerberater oder Finanzamt.
  • Auftragsverarbeitung (AVV). Verarbeitet Ihre Lösung Anrufe mit personenbezogenen Daten, brauchen Sie einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit Ihrem Kunden nach Art. 28 DSGVO. Beim Weg „eigene Marke“ liegen Vorlagen für AGB und AVV bei, Telofy ist dann Ihr Unterauftragsverarbeiter.
  • KI-Hinweis. Wer Menschen am Telefon mit einer KI sprechen lässt, muss in vielen Fällen offenlegen, dass es eine KI ist (Art. 50 der KI-Verordnung). Was das konkret heißt, steht in Muss eine KI am Telefon sagen, dass sie eine KI ist?.
  • Berufsgeheimnisse. Bei Heilberufen gelten besondere Regeln, siehe KI-Telefon und Schweigepflicht.

Wie das Partnerprogramm dazu passt

Zwei Wege, die sich je Kunde mischen lassen:

  • Weg A, Vermitteln: Sie empfehlen Telofy mit Ihrem Link (telofy.de/p/ und Ihr Code). Vertrag, Rechnung, Einrichtung und Support liegen bei Telofy. Sie bekommen 20 % laufende Provision, ab zehn zahlenden Kunden 25 %, solange der Kunde bleibt. Keine Gebühr, Selbstanmeldung. Das passt, wenn Sie erst testen wollen, ob Ihr Vertrieb trägt.
  • Weg B, eigene Marke: Portal, Domain, Logo, Absender und Rechnung tragen Ihren Namen, Ihre Kunden sehen Telofy nie. 199 € im Monat, Einkauf 25 % unter Listenpreis, Ihr eigener Preis. Das passt, wenn Sie die Kundenbeziehung führen und als Agentur auftreten wollen.

Viele starten mit Weg A, sammeln die ersten Kunden und schalten die eigene Marke ein, sobald sich das lohnt. Alle Konditionen und den Rechner sehen Sie auf der Partnerseite.

Der passende Weg für Ihre Lage

Nächster Schritt

Melden Sie sich als Partner an: Partner werden. Die Anmeldung läuft per E-Mail-Code, ohne Passwort und ohne Freischaltung. Vorher können Sie den Testanruf selbst ausprobieren, so wie später Ihre Kunden.

Häufige Fragen dazu.

Wie gründe ich eine KI-Agentur?

Wählen Sie eine Zielbranche, bieten Sie genau ein klares Produkt an und verkaufen Sie es an lokale Betriebe. Melden Sie ein Gewerbe an, schließen Sie mit Kunden AGB und Auftragsverarbeitungsvertrag ab und beachten Sie den KI-Hinweis am Telefon nach Art. 50 der KI-Verordnung.

Brauche ich Programmierkenntnisse für eine KI-Agentur?

Nicht zwingend. Mit einer fertigen Plattform wie Telofy unter eigener Marke verkaufen Sie ein fertiges Produkt. Sie brauchen Vertrieb, Kundenbetreuung und die Bereitschaft, Betriebe bei der Einrichtung zu begleiten. Technik und Betrieb laufen bei Telofy.

Was kostet der Start mit Telofy?

Beim Vermitteln nichts: keine Gebühr, Selbstanmeldung. Unter eigener Marke zahlen Sie 199 Euro im Monat, ab dem Einschalten. Dazu kaufen Sie jeden Tarif 25 Prozent unter Listenpreis ein und setzen Ihren Preis selbst.

Warum ist Telefon-KI ein guter Einstieg?

Verpasste Anrufe kennt jeder Betrieb, und die Wirkung ist hörbar. Beim Vorführ-Anruf trägt der Interessent seine Website ein und wird kurz darauf von seinem eigenen KI-Empfang angerufen. Das überzeugt schneller als eine Präsentation.

Wie viel kann ich mit einer KI-Agentur verdienen?

Dazu gibt es keine seriöse Pauschalaussage. Es hängt davon ab, wie viele Betriebe Sie gewinnen und halten. Mit Listenpreisen können Sie im Partner-Rechner nachrechnen, was bei einer bestimmten Kundenzahl und einem bestimmten Preis pro Monat bei Ihnen bleibt.

Kann ich Vermitteln und eigene Marke kombinieren?

Ja. Die Wahl fällt je Kunde bei der Aktivierung. Ein Kunde, der eine Rechnung von Telofy will, läuft über das Vermitteln, ein anderer, der alles aus einer Hand von Ihnen will, über Ihre eigene Marke.

Hören Sie ihn, bevor Sie sich entscheiden.

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